Die wunderbare Welt der Kräuter in Neue Horizonte

Neulich war ich in Leipzig bei Götz Wittneben und sprach mit ihm über die Kräuterwelt. Es war mein erster Versuch tiefer in die Geheimnisse der Pflanzen einzutauchen und es hat riesigen Spaß gemacht. Auch mein hohes Lampenfieber vor so einer Interviewsituation zu bewältigen. Man könnte auch sagen, dass ich einen blackout hatte und mein Inneres Selbst die Führung übernahm um Antworten zu geben, denn ich selbst hatte mir andere Ideen vorgenommen zu verlautbaren. In dem Moment konnte ich nur noch beobachten was passierte, bzw. aus mir heraussprudelte. Da es aber mein tiefer Wunsch ist mit den Pflanzenwesen, der Natur, der Erde in Kontakt zu sein, lag im Gespräch dann doch der Fokus auf die eher feinstoffliche Welt, die sich uns allen endlich wieder öffnet. Für mich ist es klar, dass Pflanzen denken, sehen, hören, fühlen, mit Allem kommunizieren und Vieles mehr können, was wir Menschen nicht vermögen. Zum Beispiel können Pflanzen den Boden oder die Luft chemisch analysieren und entscheiden wo sie hin wachsen um an Nährstoffe zu gelangen. Auch sind sie Meister im Miteinander mit Tieren und anderen Pflanzen und vor allem auch mit uns Menschen. Pflanzen sind nur vermeintlich mit ihren Wurzeln an einen Platz gebunden. Wir sehen das grüne Kraut auf der Oberfläche stehen und nicht die feinen Wurzeln, die sich weit durch den Boden bewegen und die Samen, die durch den Wind, das Wasser und Tiere wie Ameisen und Vögel über die ganze Erde verteilt werden. Ohne die landschaftsgestaltenden Pflanzen gäbe es gar keine Grundlage für uns zu leben, geschweigedenn zu Atmen, denn Pflanzen brauchen CO2, sie lieben es geradezu. Meine Faszination für die Welt der Pflanzen, meine Liebe zu ihnen kommt aber wahrscheinlich trotzdem gut in dem Gespräch zum Vorschein.

 

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